animarson

A·NI·MA, [a:nima:], noun. Lat. »a current of air, wind, breath, soul«, sometimes equivalent to animus, »mind«, both from Proto-Indo-European ane - (»to breathe, blow«). Cognate with Ancient Greek άνεμος, [ánemos], »wind«.

AR·SON, [ahr-suhn], noun. The malicious burning of another's house or property, or in some statutes, the burning of one's own house or property, as to collect insurance.


Das/der Andere, das erfindet sich nicht mehr.
– Was wollen Sie damit sagen? Daß das/der Andere nur eine Erfindung, die Erfindung des Anderen gewesen sein wird?
– Nein, daß das/der Andere dasjenige ist, was nie erfunden wird und nie auf Ihre Erfindung gewartet haben wird. Das/Der Andere ruft auf, zu kommen und das kommt/geschieht nur zu mehreren Stimmen.

—Jacques Derrida: Psyche. Erfindung des Anderen, Wien 2011, S. 83. (via diesebastionbehrisch)

Georg Friedrich Kersting - Kügelgen am Schreibtisch, 1811

Georg Friedrich Kersting - Kügelgen am Schreibtisch, 1811

Toulmins Argumentations-Modell: Ein herber Schlag für die analytische Philosophie.

Toulmins Argumentations-Modell: Ein herber Schlag für die analytische Philosophie.

Wittgenstein: Subjekt der Erkenntnis

hoiprotoi:

Das Subjekt der Erkenntnis sei wie das Auge im Gesichtsfeld:

“(5.632) Das Subjekt gehört nicht zur Welt, sondern es ist eine Grenze der Welt.”

“(5.633) Wo in der Welt ist ein metaphysisches Subjekt zu merken? Du sagst, es verhält sich hier ganz, wie mit dem Auge und Gesichtsfeld. Aber das Auge siehst du wirklich nicht. Und nichts am Gesichtsfeld lässt darauf schließen, dass es von einem Auge gesehen wird.”

Wittgenstein (1889-1951): Tractatus-Logico Philosophicus

Wenn es der Zweck einer Argumentation ist, Schlußfolgerungen, über die wir nicht völlig sicher sind, durch Rückbezug auf weitere Informationen aufzustellen, bezügliche, der wir mehr Sicherheit haben, wird es etwas zweifelhaft, ob irgendeine echte, praktische Argumentation jemals echt analytisch sein kann. Anscheinend sind allein mathematische Argumentationen völlig sicher. (…) Dabei handelt es sich um eine Argumentation, deren Gültigkeit nicht im Lauf der Zeit in Frage gestellt werden kann. Reine Mathematik ist möglicherweise die einzige intellektuelle Aktivität, deren Probleme und Lösungen “außerhalb der Zeit” stehen. Ein mathematisches Problem ist keine augenblickliche Schwierigkeit. Seine Lösung hat keine zeitliche Grenze; es entält keine substantiellen Schritte. Es mag als Modellargument für die Analyse von formalen Logikern verführerisch elegant sein, aber es könnte kaum weniger repräsentativ sein.

—Toulmin, Stephen: Der Gebrauch von Argumenten[1958], Scriptor Verlag, Kronberg, 1975. S. 114.

Thrice - Promise